Christbaumständer

Alljährlich schmückt zur Weihnachtszeit der traditionelle Christbaum die deutschen Wohnungen. Ob Tanne, Fichte oder andere Nadelbaumsorten, der Weihnachtsbaum gehört dazu. Damit man über die Feiertage Freude an dem geschmückten Nadelbaum hat, ist ein guter Christbaumständer für stabilen Stand eine wichtige Grundlage. Die Zeiten, in denen der Baum mühsam mit einem Schraubensystem arretiert werden musste, sind zum Glück vorbei. Dauerte es damals noch eine halbe Ewigkeit, bis der Christbaum endlich kerzengerade im Wohnzimmer stand, bieten moderne Systeme eine wesentlich erleichterte Aufstellung.

In Deutschland werden hauptsächlich Nordmann-Tannen als Weihnachtsbaum verwendet. Acht bis zwölf Jahre dauert es, bis aus dem Samenkorn, das von einem Tannenzapfen stammt, ein stattlicher Zwei-Meter-Weihnachtsbaum geworden ist, der dann in einem stabilen Christbaumständer gut befestigt im Wohnzimmer steht. Christbaumständer können natürlich genauso als haltender Fuß für den künstlichen Weihnachtsbaum verwendet werden, der allerdings in Deutschland weniger verbreitet ist, als zum Beispiel in Amerika oder Japan. Hierzulande wurden im Jahr 2006 circa 28 Millionen Weihnachtsbäume verkauft, Tendenz steigend. Die Bäume stammen meist aus dem Sauerland, aus Schleswig-Holstein und Dänemark, das im Jahr ungefähr 10 Millionen Weihnachtsbäume exportiert.

Für das Aufstellen und Arretieren des Weihnachtsbaumes im Christbaumständer ist man am besten zu Zweit. Als Team geht es doppelt so schnell. Während der eine den Weihnachtsbaum im Ständer befestigt, achtet der andere darauf, dass der Baum anschließend auch möglichst gerade steht. Eine Wasserwaage ist hierbei nicht von Nöten, das Augenmaß sollte ausreichen. Ein möglichst senkrechter und stabiler Stand ist vor allem dann nötig, wenn sich Haustiere oder kleine Kinder im Haushalt befinden. Auch bei der Verwendung von Wachskerzen muss dem Aufstellen besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet werden, da ein umstürzender Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen das Weihnachtsfest leicht zum Desaster werden lässt.

Hier gilt im Übrigen die eiserne Regel, dass ein Christbaum mit brennenden Wachskerzen niemals unbeaufsichtigt gelassen werden darf und dass immer eine Möglichkeit zum Löschen in der Nähe bereit gestellt sein muss.